Wir verstehen die angedrohten Kürzungen als Zusammenspiel von drei wesentlichen Faktoren.
Wir sind also nicht mit vermeintlich objektiv notwendigen Sparmaßnahmen konfrontiert – die Sparmaßnahmen sind vielmehr Ausdruck der sich durchsetzenden Interessen der Kapitalfraktionen, die eng mit Staat und EU verwoben sind – und die darüber hinaus ein ökonomisches Interesse an der Aufrüstung haben!
Insbesondere haben sie wenig Bedarf für eine umfassende Finanzierung der Universitäten, denn die für ihre eigenen Zwecke nötige Forschung können sie besser über Drittmittel (direkt oder indirekt über Lobbyarbeit) sichern. Werden die Kürzungen nun wie angedroht durchgesetzt, ist zu erwarten, dass gerade kleinere Universitäten und “wenig lukrative” Forschungszweige, der akademische Mittelbau und die Gebäude und Verwaltungsinfrastruktur der Universitäten besonders darunter leiden werden.
Die Kürzungen sind unseren Interessen als Studierende also diametral entgegengesetzt: