Unsere Positionen:

  • Wohnen ist ein Grundbedürfnis!

    Wohnen wird immer teurer – die Wohnkosten von Studierenden betragen im Schnitt 440€ monatlich. Viele von uns wenden weit mehr als 50% der Gesamtausgaben für die Miete auf. Gleichzeitig mangelt es an sozialem Wohnbau und leistbaren Studierendenheimen. Dieser Umstand macht die Lebenssituation, vor allem für Studierende aus ArbeiterInnenfamilien, ungleich schwieriger: Je teurer die Miete, desto mehr muss dafür neben dem Studium gearbeitet werden und umso langsamer der Studienfortschritt. Mehr Infos mit einem Klick auf das Icon. Weiterlesen

  • Keine Kriegsprofite mit unserer Bildung!

    Universitäten sind ein Ort, an dem gesellschaftlicher Fortschritt produziert wird. Die meisten von uns haben unser Studium mit dem Anspruch begonnen, einen Teil dazu beizutragen. Egal ob Astrophysik, Geschichte oder Pharmazie: Wir lernen nicht nur für uns selbst, sondern auch für die Zukunft. Wir kämpfen uns durch Klausuren und erarbeiten unsere Abschlüsse – nicht nur für uns selbst sondern auch um die Gesellschaft voranzutreiben. Genau das wird aber immer mehr verunmöglicht, da Universitäten zunehmend in die Geiselhaft von Kapitalinteressen geraten. Egal ob Studierende, Lehrende oder Forschende, für alle ist offenkundig: Nichts funktioniert heute mehr ohne Drittmittelfinanzierung. Forschung, die kein Funding findet, findet auch nicht statt. Weiterlesen

  • Für echte Gleichberechtigung an den Hochschulen!

    In Österreich sind 53% der Studierenden an öffentlichen Hochschulen weiblich Nichtsdestotrotz zeigt sich schon nach dem Bachelor, dass viele der Frauen das Studium beenden und den Master nicht mehr anstreben. Das ergibt sich aus gesellschaftlich gewachsenen Problemstellungen, wie der stärker vorhandenen Doppelbelastung durch das Drängen in eine Mutter- oder Hausfrauenrolle, Vorurteile und dem sogenannten „Unconscious Bias“, durch welchen Männer von anderen Männern tendenziell als qualifizierter angesehen werden. Weiterlesen

  • Klima & Umwelt

    Dass österreichische Hochschulen auf Geldgeber aus der Privatwirtschaft angewiesen sind, ist eine bildungspolitische Niederlage des Staates. Diese Drittmittelfinanzierung ist grundsätzlich abzulehnen, dass die öffentliche Ausfinanzierung des Hochschulsektors noch aussteht, zeigt sich auch darin, dass von den Unis mit Unternehmen kooperiert wird, die unseren Planeten zusehends zerstören und die natürlichen Ressourcen im In- und Ausland ausbeuten. Wo diese Entgrenzung von wirtschaftlichem und politischem Einfluss der Privatwirtschaft auf die Hochschulen hinführt, zeigt die Webster Privatuniversität, auf der, der Umweltsünder Borealis offizieller Stipendiengeber und Partner der Uni ist. Weiterlesen

  • Gegen Zugangsbeschränkungen – Für den freien Hochschulzugang!

    Die bedenkliche Entwicklung der Verschärfung von Zugangsbeschränkungen setzt sich in den letzten Jahren immer weiter fort. Studien zufolge haben diese aber nicht zu mehr Abschlüssen geführt, sondern nur junge Menschen aus sogenannten “bildungsfernen Schichten” vom Studium abgehalten. Unter der schwarz-grünen Regierung wurden diese Missstände noch weiter verschärft. Einstiegshürden, Aufnahmetests und Studiengebühren, sorgen für die Ausgrenzung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen und stehen somit einer freien Bildung im Weg. Weiterlesen

  • Studierende aus Drittstaaten sind keine Studierenden dritter Klasse!

    Studierende aus Drittstaaten haben mit besonders vielen Hürden zu kämpfen. Jedes Semester müssen sie Studiengebühren in der Höhe von 750 € entrichten und ihr Visum muss, unter einem Leistungsnachweis, jährlich neu beantragt werden. Um das noch zu toppen, muss für die Visumsverlängerung ein Nachweis von ca. 10 000 Euro Kontoguthaben erbracht werden. Damit ist klar: Nur reichen Drittstaatsangehörigen soll Bildung in Österreich ermöglicht werden. Weiterlesen

  • Umfassende Unterstützung für arbeitende Studierende!

    Miete, Öffi-Tickets, Internet & Handy, Freizeitausgaben, lebensnotwendige Güter wie Essen oder Duschgel: alles das müssen wir bezahlen um ein halbwegs würdiges Leben führen zu können. Das kostet uns bis zu mehr als tausend Euro monatlich. Bücher und Skripten, die wir für unser Studium brauchen oder eine Krankenversicherung für über 26-Jährige sind dabei noch gar nicht mitgerechnet. Um die 70% der Studierenden müssen neben dem Studium arbeiten. Steigende Mieten, ein mangelhaftes Beihilfensystem für Studierende und Studiengebühren erschweren die Situation zusätzlich. Weiterlesen

  • Kostenlose öffentliche Verkehrsmittel für alle Studierenden!

    Öffentliche Verkehrsmittel sind ein zentraler Bestandteil sozialer Gerechtigkeit, da nur sie Mobilität für alle garantieren können. Darüber hinaus sind Bus, Bahn und Bim eine umweltschonende Alternative zum Auto und deshalb eine sinnvolle Klimaschutzmaßnahme. Aus diesem Grund liegt es auf der Hand, dass der Zugang zu öffentlichen Fortbewegungsmitteln keine Frage des Geldbörserls sein darf. Weiterlesen

  • Gesundheit darf kein Luxus sein!

    Gerade in Zeiten von Corona haben wir am eigenen Leib erfahren, welche wichtige Rolle das Gesundheitssystem in unserer Gesellschaft spielt. Vor allem das Fehlen einer einheitlichen und umfassenden Krankenversicherung über die gesamte Studiendauer für Studierende stellt einen massiven Missstand dar. Das führt dazu, dass Studentinnen und Studenten zeitweise unversichert sind und sich ab dem Alter von 27 mit einem Beitrag von monatlich 63 Euro (!) selbst versichern müssen. Der Mangel an KassenärztInnen und damit einhergehende monatelange Warteizeiten, führen dazu, dass viele auf WahlärztInnen zurückgreifen müssen. Durch hohe Behandlungskosten, die beispielsweise im zahnmedizinischen oder gynäkologischen Bereich anfallen, wird die ohnehin schon prekäre finanzielle Lage von Studierenden weiter verschärft. Weiterlesen

  • Fachhochschulen

    Bessere Aussichten auf Arbeit nach dem Studienabschluss und engere Betreuungsverhältnisse lassen die Zahl der FH-Studierenden stetig wachsen. Mittlerweile besuchen 50.000 Studierende in Österreich Fachhochschulen.Jedoch gehen mit Fachhochschulen oft auch Probleme einher. Häufig sind die Träger von Fachhochschulen private Unternehmen oder Gesellschaften. Dies kann schnell zu einem Qualitätsverlust führen. Auch die Ausbildungsverträge, welche man noch vor Studienbeginn unterschreiben muss, sind häufig nicht Gesetzeskonform – meist zum Nachteil der Studierenden. Weiterlesen

  • Digitaliserung: Angebot statt Präsenzersatz!

    Die Corona-Krise hat gezeigt, dass die digitale Lehre, so wie sie derzeit durchgeführt wird, mit einem massiven Qualitätsverlust einhergeht. Der Einsatz digitaler Hilfsmittel darf kein Selbstzweck sein, sondern muss eine qualitative Verbesserung für Lehrende, Forschende und Studierende bieten. In den vergangenen Monaten fand das Studium hauptsächlich vor dem Bildschirm statt, der Austausch mit anderen Studierenden und Lehrenden blieb weitestgehend aus. Eine sinnvolle, kritische Auseinandersetzung mit Lehrinhalten, ist ohne Meinungsaustausch und Debatte kaum möglich. Das sorgt nicht nur für die weitere Vereinzelung der Studierenden, sondern verschlechtert auch das Betreuungsverhältnis – Studentinnen und Studenten sind dadurch nicht mehr als ein Name, der am Bildschirmrand der Unterrichtenden aufscheint, während sie gezwungen sind ihre Vorträge vor einer Webcam runterzubeten. Weiterlesen

  • Förderung von Studierenden mit Kind!

    Während die meisten von uns ihr Bestes geben müssen um (), Arbeit, und Freizeit unter einen Hut zu bekommen, müssen sich Andere unter diesen Bedingungen auch noch um die Kinderbetreuung kümmern. Betreuungsangebote für Kinder seitens der Hochschulen sind kaum bis gar nicht vorhanden, Studierende mit Kindern werden im Stich gelassen und sind gezwungen mit dieser Mehrbelastung allein zurecht zu kommen. Weiterlesen