Unsere nächsten Schritte

 

Im Kampf um unsere Interessen stehen wir aktuell vor den folgenden Problemen:

  • Es mangelt den Studierenden an Informationen und Organisiertheit, um effektiv für ihre Interessen kämpfen zu können.
  • Die ÖH nimmt mit ihrer Politik auf vielen Ebenen meist eine beschwichtigende Rolle ein und bremst studentischen Widerstand aus.
  • Die Beschäftigten an den Universitäten sind ebenfalls unzureichend organisiert und werden durch das System der Sozialpartnerschaft in Schach gehalten.
  • Während die Rektorate nach außen hin Einigkeit vortäuschen, wird diese spätestens dahin sein, sobald es darum geht, einen möglichst großen Teil des Kuchens für die eigene Uni herauszuschlagen. Das schwächt die Durchsetzungsfähigkeit der Unis gegenüber der Regierung.

 

Daraus leiten wir unsere nächsten Schritte ab:

  1. Studierende müssen die nötigen Informationen bekommen, um ihre Rolle im Bezug auf die Kürzungen zu verstehen und Widerstand organisieren zu können.
  2. Auf die ÖH muss auf allen Ebenen Druck gemacht werden, um ihre beschwichtigende Rolle verschwinden zu lassen und sie bestenfalls in eine unterstützende und kämpferische Kraft umzuwandeln.
  3. Es muss der Kontakt zu allen Angestellten – egal ob akademisches oder allgemeines Personal – der Universität gesucht werden, um ein breites Bündnis gegen die Kürzungen und alle zukünftigen Angriffe auf die Universitäten aufstellen zu können.

 

Als KSV ist uns damit klar, wie wir im kommenden Semester weiterarbeiten. Aber um die obigen Schritte umzusetzen, spielt es keine Rolle, ob du beim KSV bist, Kommunist:in bist oder einfach nur studierst – wir rufen alle dazu auf, sich gegen die Kürzungen bei den Unis zu organisieren!