Seit Sommer sind bereits 20 000 Euro an Studierendengeldern in das Privatunternehmen ACSL geflossen (!). Das geht auf einen Beschluss zurück, der mit den Stimmen von Junos und AG und einheitlicher Enthaltung von VSSTÖ und der Enthaltung einer Person der Gras knapp angenommen wurde. Dabei soll noch weiteres Geld fließen, 40 000 Euro pro Jahr über drei Jahre, laut Beschluss. Nach amerikanischen Vorbild soll damit der Etablierung einer privaten College League nichts mehr im Wege stehen, wobei die Studierenden außerdem noch für den Trainingsbetrieb zahlen sollen.

Wir haben bei der letzten bundesweiten ÖH-Sitzung gefragt, was diese Kooperation den Studierenden bis jetzt gebracht hat. Darauf konnten weder der Vorsitz, bestehend aus VSSTÖ, Gras und FLÖ, noch die Fürsprecher-Fraktionen Junos und AG eine Antwort finden.

Obwohl wir als KSV-KJÖ und prinzipiell für den Ausbau der sportlichen Betätigungsangebote an den Universitäten aussprechen, so stellen wir uns ganz klar gegen eine von einem Privatunternehmen geführte, gesellschaftlich abgekoppelte und für Studierende teure Liga aus. Warum dieser Antrag damals nicht von vermeintlich Linken Fraktionen niedergestimmt wurde, sei dahingestellt.

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