Am vergangenen Montag waren in Georgien mehr als 50 JournalistInnen von einem homophoben Mob attackiert worden. Ein Kameramann, der dabei schwer verletzt wurde, ist nun verstorben. Dieser Angriff reiht sich ein in ein Sammelsurium von Angriffen auf die LGBTQI Community.

In Ungarn wurde von der rechtsextremen Orban-Regierung ein Gesetz erlassen, dass die Information über Homo- und Transsexualität massiv beschneidet. Schulen dürfen hierzu keine Aufklärungsarbeit mehr betreiben. Jungen Menschen wird unter fadenscheinigen Gründen der Zugang zu lebenswichtigen Informationen verwehrt.

Auch in Österreich sind wir weit von einer Gesellschaft entfernt, die sich aktiv gegen Diskriminierung stellt. Trotz Lippenbekenntnissen von PolitikerInnen verschiedenster Couleur werden LGBTQI-Menschen grundlegende Rechte verwehrt. Homophobie und Transfeindlichkeit zu bekämpfen bedeutet nicht einmal im Jahr die Regenbogenfahne zu hissen, sondern 365 Tage im Jahr gegen diese Art der Unterdrückung aufzustehen.

Diese letzten Wochen haben uns eines klar vor Augen geführt: Der Kampf für Gleichstellung ist noch lange nicht vorbei. Wir werden keine Ruhe geben bis wir ihn gewonnen haben. Stehen wir auf gegen jede Art der Homo- und Transphobie!

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