Kundgebung für das Recht der Frauen auf Selbstbestimmung über ihren eigenen Körper: Samstag,16. Dezember 2006 Beginn 17:30, vor dem LKH (Müllner Seite)

Seit 2005 werden im Salzburger Landeskrankenhaus Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt. Es hat lange gedauert, bis dieses elementare Frauenrecht auch hier praktisch möglich wurde. Seit Jahren hetzen radikale AbtreibungsgegnerInnen wie „Human Life International“ (HLI) und “Jugend für das Leben” (JfdL) dagegen, die Frauen die Entscheidungsfreiheit darüber ob, wann und wie viele Kinder sie bekommen möchten absprechen. In Österreich kommt ihre Unterstützung v.a. aus dem ultrakonservativ-katholischen Lager. Die AbtreibungsgegnerInnen haben keine Antworten auf die Probleme der meisten Frauen; auf Sozialabbau, fehlende Kindergartenplätze und die mehrfache Unterdrückung in Beruf, Familie und Gesellschaft.

Jedes Jahr sterben aufgrund der Illegalität von Schwangerschaftsabbrüchen 30.000 Frauen in Afrika. Die sogenannten „LebensschützerInnen“ nehmen das in Kauf. Sie bedrängen, belästigen, beschimpfen und attackieren mitunter physisch Frauen und Angestellte vor Kliniken und Praxen.

Wir fordern:

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