Der KSV fordert:

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Kinderbetreuung noch immer hauptsächlich von Frauen verrichtet wird: flächendeckende Kinderbetreungseinrichtungen an allen Universitäten

Wir kandidieren zu den ÖH-Wahlen 2007, weil wir trotz aller Kritik an der ÖH glauben, dass mit und in dieser für Studierendenrechte gekämpft werden kann und muss. Obwohl wir unser Politikfeld – im Unterschied zu den meisten anderen Fraktionen – nicht rein auf ÖH-Arbeit beschränkt wissen wollen, anerkennen wir die Bedeutung einer starken Interessensvertretung für Studierende.

Eine solche kämpferische, linke ÖH wird es jedoch nur mit einem starken KSV geben. Die bereits vollzogenen wie anstehenden Eingriffe und radikalen Umwälzungen im Bildungsbereich können nicht mit einer Politik des Aussitzens und passiven Reagierens beantwortet werden.

Die ÖH muss im Kampf gegen die immer weitere Begrenzung des Hochschulzugangs, die fortschreitende Prekarisierung studentischer Lebens- und Arbeitsverhältnisse und die marktförmige, rein profitorientierte Zurichtung des Bildungssektors wie aller Lebensbereiche die Position eines ebenso radikalen Entgegenstemmens einnehmen. Sie ist gefordert, ihre Funktion in diesem Prozess als zentrale Schnittstelle von Studierenden-Politik zu ergreifen und damit Studierende nicht als bloße Zielgruppe, sondern als AkteurInnen von Politik in einem umfassenden Sinn zu begreifen. Die „ÖH“ – das sind wir alle, die sich nicht auf das turnusmäßige Kreuzerl am Stimmzettel beschränken wollen.

Der KSV stellt sich zur Wahl als jene Fraktion, die den Kampf um emanzipative Inhalte und Forderungen am radikalsten vorangetrieben hat und auch weiterhin vorantreiben will.

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